Roger
Die Ordnung der Dinge
Wir leben wohl in einer Welt, die uns auf merkwürdige Weise kaum überrascht, die uns überraschend unmerkwürdig begegnet: zweifellos haben die technologischen Fortschritte, die in den letzten zwei Jahrzehnten in unsere alltägliche Umwelt Einzug gehalten haben, zu Änderungen von Erfahrungs- und Wahrnehmungsweisen geführt.
2015
Die Gesellschaft des Spektakels
Zunächst: Rezension der Neuauflage (1996) der Gesellschaft des Spektakels vom Situationisten Guy Debord.
2015
Das Unsagbare
»Jetzt wurde die Sprachlosigkeit ein Ausdruck der Situation. Es gab keine Worte mehr. Das Unsagbare ausdrücken.
2015
Ewiger Mittag
»Die Erde wälzt sich vom Tage in die Nacht; das Individuum stirbt; aber die Sonne selbst brennt ohne Unterlass ewigen Mittag.
2015
Welt
»Die Welt gehört denen, die früh aufstehen. Jedoch: welche Welt?« – Christine Rochefort
2015
So tired of being – me
»Ich bin einfach müde. Es ermüdet mich, ›ich‹ zu sein.« – Adrian Monk
2015
Es wimmelt
»Pflicht – Gehorsam – Arbeit: es wimmelt nur so von solchen Worten bei uns, hinter denen sich Eitelkeit, Grausamkeit und Überheblichkeit verbergen.« – Kurt Tucholsky
2015
Sublimierung
»Man kann in der Tat sehr wohl einen Menschen oder sein Werk analysieren, indem man dieses als von sexuellem Begehren erzeugt nimmt, das zum Hervorbringer von Kunst geworden ist.« – Jean-Paul Sartre
2015
Umgang
»Ein Geist geht um, ein Geist geht um, geht um den heißen Brei herum.« – Paul Maar
2015
Ästhetik des Widerstands
»Es genügt ja nicht, einen politischen Feind anzugreifen und möglicherweise zu überwinden, sondern die ganze Lebenshaltung ist gemeint, alles, worin man verfilzt ist, worin man lebt.« – Peter Weiss
2015