Roger
Anti-Kultur
»Mit Anti-Kultur kann man all das bezeichnen, was den forschenden und schöpferischen Geist an seiner Entfaltung hindert, alles, was dazu beiträgt, die Menschen ihr ganzes Leben lang im Zustand der Unwissenheit, der Passivität und des Infantilismus zu belassen: das Autoritätsprinzip als Grundlage der Familie, der Erziehung und der Gesellschaft überhaupt; die offiziellen und inoffiziellen Zensuren; die organisierte Lüge; die sozialen, nationalen, sprachlichen und ideologischen Schranken, die es den verschiedenen Gruppen unmöglich machen, ihre Vorurteile und egoistischen Standesinteressen zu überwinden.«
2015
Geschichte und Wissenschaft
Besprechung folgt in Kürze … (rb, 6|2015) Links: History is unwritten: hier. Buch: hier.
2015
Jazz. Sozialgeschichte und Improvisation
Besprechung folgt in Kürze … (rb, 6|2015) Martin Niederauer, ›Die Widerständigkeiten des Jazz.
2015
Schöne neue Welt (2)
Ilija Trojanow, ›Der überflüssige Mensch‹, dtv: München 2015, 96 S. brosch. »Ich funktioniere, also bin ich.« (Besprechung folgt. - rb, 5|2015)
2015
Kino in der Schule / Schule im Kino
Text folgt (5|2015, rb)
2015
Schule und Fabrik
Besprechung folgt (5|2015, rb)
2015
Peter Weiss, Filme
Besprechung folgt (5|2015, rb)
2015
Die Utopie humanisierter Technik
»Die menschliche Utopie des Messianischen Zeitalters – eine vereinte neue Menschlichkeit, die frei von ökonomischen Zwängen, Krieg und Klassenkampf in Solidarität und Frieden miteinander lebt – kann Wirklichkeit werden, wenn wir das gleiche Maß an Energie, Intelligenz und Begeisterung dafür aufwenden, das wir für unsere technischen Utopien aufwandten.»
2015
Behaviorismus als Sozialtechnologie
»Der Behaviorismus ist eine Marionettenpsychologie, die von dem Drahtzieher nichts wissen will.« – Ulrich Sonnemann, ›Gangarten einer nervösen Natter bei Neumond. Volten und Weiterungen‹, Frankfurt am Main 1988, S. 10.
2015
Ziemlich lose, wenn nicht sogar nutzlose Notizen zu Pop, Kultur und Gesellschaft
Die gesellschaftliche Grundlage der populären Kultur ist der Kapitalismus, das heißt eine entwickelte, Waren-produzierende Tauschgesellschaft, die sich selbst als Konsumgesellschaft versteht (am Konsum, an der Vielfalt des Warenangebots hängt zum Beispiel heute die politische Idee der Freiheit).
2015