Kulturindustrie
Pop & Populismus (Notiz)
Erstens. – Populismus unterstellt ein authentisches Volk, ein echtes Gemeinschaftsinteresse bzw. das echte Interesse der Gemeinschaft (nämlich das authentische Interesse der Gemeinschaft an sich selbst). Zweitens.
2017
Tonspurensuche
Als Blochs Hauptwerk ›Das Prinzip Hoffnung‹ in drei Bänden 1954, 1955 und 1959 erscheint, konstituiert sich eine neue Kultur, die sich programmatisch auf die Zukunft richtet: Ausgehend von der (britischen) Pop-Art entwickelt sich die Popkultur (initiale Ausstellung in London 1956: ›This is Tomorrow‹); Musik – Rock ’n’ Roll, Soul, ergo Popmusik – wird schnell zur neuen Leitkunst.
2016
Bück Dich hoch!
Vorneweg: »An die Stelle einer Oikodizee, eines verbindlichen Diskurses zur Vernünftigkeit, Nützlichkeit und letztlich Meta-Ethik des Kapitalismus (aus der Gier der Vielen wird die Gerechtigkeit des Ganzen) tritt eine neue Verbindung von Ökonomie und Unterhaltung.
2016
Ästhetische Aufklärung
Besprechung folgt. (rb, 6|2016)
2016
Augen weit geschlossen
Nach wie vor eines der wichtigsten und besten Bücher über Stanley Kubrick und seine Filme.
2016
Schöne Ghettowelt
Rassismus, Antisemitismus, Ressentiments definieren eine politische Normalität, die nicht länger auf Konzepte der Agitation und Aufklärung vertrauen lässt.
2016
Kann Gestaltung Gesellschaft (verändern)?
Vier schnelle Bemerkungen, Thesen bzw. Fragen nach erster Durchsicht des Bandes: Erstens. – Was sich in der Moderne als Design herausbildet, resultiert aus fortschreitender Arbeitsteilung im Kapitalismus; im 19.
2016
Radiobücherkiste März 2016
Stell Dir vor, es ist Revolution, und alle gehen hin – aber keiner macht sie!
2016
Der Gesellschaftsbiograf: Siegfried Kracauers Errettung der äußeren Wirklichkeit
»Wenn der Unterbau in Ordnung wäre, dürfte man ruhig im Überbau leben.«
2016
Die Ästhetik des Materials. Der Medientheoretiker Rudolf Arnheim
Es ist das Dilemma der Medientheorie, die sich in den letzten Jahrzehnten als letzte Stufe der Kulturalisierung der Gesellschaftskritik etabliert hat, dass sie ihren Gegenstand – die Medien – zugleich überbewertet und unterschätzt.
2016