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  • Transformation versus Transzendenz
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    Transformation versus Transzendenz

    Transformation versus Transzendenz Oder: Hegel versus Halbbildung Simon Helling, ›Über das Gegebene hinaus. Philosophische Modelle transzendierender Bildung bei Fichte, Hegel, Adorno und Heydorn‹, Verbrecher Verlag: Berlin 2026, 664 S., brosch.
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    Faschismus und die Zukunft der Menschheit

    Friedrich Pollock, ›Schriften zu Nationalsozialismus und Antisemitismus‹, Gesammelte Schriften III, hg. und mit einer Einleitung von Philipp Lenhard, ça ira: Freiburg Wien 2026, 328 S. geb.
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    ›Geisteskrank und gefährlich‹ Rainer Werner Fassbinders Fernseh-Sciencefiction-Film ›Welt am Draht‹ als restaurierte Fassung auf DVD. ›Cogito ergo sum‹ – »Ich denke, also bin ich«. Mit diesem Satz definierte René Descartes vor gut dreihundertfünfzig Jahren den Beginn neuzeitlichen Denkens als rationale, d. i. nachgerade rationalistische Subjektphilosophie, indem er die Existenz eines autonomen Ichs aus sich selbst heraus zu begründen ...
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    Die surrealistische Revolution

    »Nach 100 Jahren ist es Zeit für eine Revision und Relektüre. Denn die Rezeption des Surrealismus in Deutschland bleibt auch heute noch – bis hin zu aktuellen Ausstellungen – stark auf die bildende Kunst bezogen. Wohingegen der Surrealismus in Frankreich auch als literarische Bewegung wahrgenommen wird und wurde.
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»Die erste Universität ohne Semesterferien! Und die ersten Seminare, die im Schwimmbecken stattfinden. – Mit den berühmten Siebenmeilen-Badelatschen sitzen wir in der Eisdiele der Abstraktion …«
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Informações sobre o Grupo Crítica e Dialética: aqui. (201)

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Optimierung versus Spontaneität

Optimierung versus Spontaneität

Absichten und Verfahren der Optimierung gehören zu den arbeitswissenschaftlichen Bestrebungen, Produktionsabläufe der kapitalistischen Fabrik effizienter und effektiver zu gestalten; Frederick Winslow Taylor hat solche Optimierung auf die Formel eines »one best way« gebracht. Überdies ökonomisch erfolgreich waren zeitlich, in den 1920er Jahren, die Produktions- und Betriebsorganisation in den Ford Automobilwerken (Einführung des Fließbandes und daran orientierte Taktung der Arbeit, zugleich Lohnerhöhung, unternehmensgebundene Freizeitangebote für Arbeiter etc.). Schnell hatten sich Taylorismus und Fordismus als Schlagworte solcher betriebswirtschaftlichen Optimierungen etabliert, die ohnehin mit allgemeineren gesellschaftlichen Prozessen verbunden waren, die ebenfalls als Optimierungen zu fassen sind: Stichhaltig sind hierfür die soziologischen Analysen Max Webers zu Bürokratisierung und Rationalisierung sozialer Verhältnisse; überdies etablieren sich Strategien gesellschaftlicher Optimierungen in den USA mit dem Behaviorismus. Solche Optimierungen nicht nur allein zur Stabilisierung der bestehenden Sozialstrukturen, sondern vor allem auch zu ihrer Verbesserung im Sinne einer Humanisierung ausprobiert zu haben, ist das Verdienst John Deweys; gerade seine pädagogischen Experimente in dieser Hinsicht sind bekannt und bieten nach wie vor Handlungsorientierung für die noch immer nötige Demokratisierung der Schulen insbesondere und der Bildungsinstitutionen allgemein.
Was Optimierung allerdings unterstellt und voraussetzt, sind Konzepte, die – wie der Begriff Optimierung selbst auch – zur »technologischen Rationalität« (Herbert Marcuse) gehören, nämlich »Funktion«, »Norm«, »Standard«, später auch »Steuerung« (im Sinne der Kybernetik).
Kritisch ergibt sich daraus für eine Pädagogik, die solche Ideen der Optimierung in ihre pädagogische Praxis implementieren will, die einfache Frage: »Ist der Mensch messbar?« Dass der Mensch indes messbar ist, gehört allerdings affirmativ bereits zur Forschungsvoraussetzung und wird zugleich mit den entwickelten Messverfahren bestätigt – man denke etwa an die Intelligenztests sowie Clara und William Sterns Einführung des Intelligenzquotienten noch vor dem Ersten Weltkrieg.
»Ist der Mensch messbar?« war die Leitfrage des Darmstädter Gesprächs 1958; die Tagungsbeiträge wurden 1959 veröffentlicht. Als Diskussionsteilnehmer und Referent bei der Tagung war u.a. Ulrich Sonnemann; er veröffentlicht zehn Jahre später seine ›Negative Anthropologie‹.
Sonnemann, der selbst an der Entwicklung und Prüfung psychologischer Tests beteiligt war, entwickelt hier, also bereits in den 1950er und 1960er Jahren gegen die Ideologie der Optimierung eine kritische Theorie der Spontaneität. Sie ist – nicht nur angesichts eines gegenwärtigen eher unbedarft wirkenden Optimierungsdiskurses – pädagogisch wie über die Pädagogik hinaus in historischer und systematischer Rekonstruktion eben der Sonnemannschen ›negativen Anthropologie« zu aktualisieren. Aus Anlass der Veröffentlichung der ›Negativen Anthropologie‹ versucht der Vortrag überhaupt die Stellung Ulrich Sonnemanns für die (kritische) Pädagogik zu beleuchten.

Bildung – Emanzipation – Sittlichkeit

Bildung – Emanzipation – Sittlichkeit

Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, ›Kritische Theorie einer emanzipativen Praxis. Konzepte marxistischer Erziehungs- und Bildungstheorien‹, Beltz Juventa: Weinheim · Basel 2019, 260 S. brosch. (98)

Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, ›Kritische Theorie einer emanzipativen Praxis. Konzepte marxistischer Erziehungs- und Bildungstheorien‹, Beltz Juventa: Weinheim · Basel 2019, 260 S. brosch.
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