Hey Ihr Dreiecke!
Aufgepasst!
Es regnet Rechtecke!
Dieses wunderschöne Buch – ein Kinderbuch aus der Reihe der ohnehin wunderschönen Kinderbücher des Phaidon-Verlags* – ist heute mit der Post gekommen, und will alsbald besprochen sein! Allerdings ist Josef Albers nicht der Autor des Buches: Vielmehr ist er der Künstler (noch genauer: er und Studierende) der (die) hier mit Arbeiten vorgestellt werden; eine namentlich nicht erwähnte Person …
Einbahnstraße
Es ist über Bücher wie dieser von Wolfgang Welsch 1988 herausgegebener Sammelband alles gesagt worden, und zwar in der Logik der Sache und mitten auf dem Themenfeld liegend, dass durch die großräumig angesetzten Diskussionen um Moderne versus Postmoderne Ende der 1980er und Anfang der 1990er kaum begrenzt schien (bzw. selbst wie das Passepartout anmutete, das historisch stillstellend auf das Bild des seinen Sieg feiernden Kapitalismus gelegt werden konnte, um 1989).
Unbehagen
»Dieses Buch stellt ästhetische und soziale Praktiken in der Kunst und dem kreativen Aktivismus vor, die ›gesellschaftliches Unbehagen‹, Krisen in der postfordistischen Gesellschaft wie Prekarität, soziale Ungleichheiten und Exklusion mithilfe von Performance, neuen Kommunikations- und Bildtechnologien individuell oder kollektiv sichtbar machen.«
Benjamin im Raubdruck
Albrecht Götz von Olenhusen, ›»Der Weg vom Manuscript zum gedruckten Text ist länger, als er bisher je gewesen ist.« Walter Benjamin im Raubdruck 1969 bis 1996‹, Lengwil am Bodensee: Libelle 1997 (Rezension folgt, rb, 8|2016; das Buch wurde bereits im Februar 2008 in der Radiobücherkiste vorgestellt. [X]) (82)
Tonspurensuche
Als Blochs Hauptwerk ›Das Prinzip Hoffnung‹ in drei Bänden 1954, 1955 und 1959 erscheint, konstituiert sich eine neue Kultur, die sich programmatisch auf die Zukunft richtet: Ausgehend von der (britischen) Pop-Art entwickelt sich die Popkultur (initiale Ausstellung in London 1956: ›This is Tomorrow‹); Musik – Rock ’n’ Roll, Soul, ergo Popmusik – wird schnell zur neuen Leitkunst. In Blochs Philosophie schimmert einiges an Motiven durch, die sich auch im Pop und der Popmusik wiederfinden lassen – zumindest wenn man sich drauf einlässt, diese Motive auch zu finden, zumal in Hinblick auf das Grundmotiv Hoffnung. Mithin ist dieses Sich-Einlassen gerade deshalb möglich, weil das Verhältnis von Bloch und Pop mehr als disparat bleibt – ja, tatsächlich haben Bloch und Pop wenig miteinander zu tun (gehabt), schließlich gar nichts, was die Popmusik angeht. Der Beitrag versucht allerdings nichtsdestotrotz Ernst Blochs Philosophie, auch Musikphilosophie, mit Pop und Popmusik zusammenzubringen – oder wenigstens zusammen zu hören.
Kunst Spektakel Revolution N°5
Gerade aus dem Druck kommt:
Arbeitsgruppe Kunst und Politik im Bildungskollektiv (Hg.),
›Kunst Spektakel Revolution #5. Zum Verhältnis von Kunst, Politik und radikaler Gesellschaftskritik‹.
Wie immer in konsequenter Gestaltung von: Julian Krischker, Schroeter und Berger (Berlin).
Erschienen im Katzenberg Verlag: Hamburg 2016, ISBN: 978-3-942222-07-5.
Format: 29,71 x 21,01 cm, 112 Seiten, brosch.
Perspektiven und Konstellationen kritischer Theorie
Dirk Martin, Susanne Martin, Jens Wissel (Hg.), ›Perspektiven und Konstellationen kritischer Theorie‹, Westfälisches Dampfboot: Münster 2014, 316 S. brosch. Rezension folgt, … (rb, 7|2016) (49)





