Freunde aus dem All
Der Fischer-Verlag in Frankfurt am Main, der u. a. auch die ›Dialektik der Aufklärung‹ und die Schriften Sigmund Freuds im Programm hat, gab vor einigen Jahrzehnten auch heraus:
Gottfried Herberts, ›Begegnungen mit Außerirdischen – Freunde aus dem All helfen uns‹.
Das war 1977 – das Jahr, in dem ›Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols‹ erscheint, Crass sich gründen und Ernst Bloch im hohen, würdigen Alter in Tübingen stirbt. Ende Februar 1977 trat Jimmy Carter seine Präsidentschaft an. Irgendwann soll er mal gesagt haben und wird mit diesen Worten zitiert: »Ich lache nicht über Leute, die behaupten, ein UFO gesehen zu haben. Denn ich habe auch eines gesehen.« (S. 2) Für Gottfried Herberts ist damit die Zeit gekommen, in der »also die Menschheit endlich bereit zu sein scheint, die Existenz außerirdischer Wesen als Tatsache anzunehmen«, weshalb es nun auch möglich sei, »dieses Phänomen vorurteilslos, ohne Angst und frei von Klischees ins Auge zu fassen« (S. 2).
Moses Hess
Volker Weiß, ›Moses Hess. Rheinischer Jude, Revolutionär, früher Zionist‹, Greven Verlag: Köln 2015, 240 S. mit 25 Abb., hardcover.
Testcard #24 –
Bug Report
Anfang Dezember 2014 erscheint die 24. Ausgabe der ›Testcard‹. Unter dem Titel »Bug Report – Digital war besser« geht es diesmal um alle möglichen Aspekte des Digitalen, Analogen etc.
Anthropologischer Aktionismus
David Graeber, ›Direkte Aktion‹, aus dem Englischen von Sophia Deeg, Edition Nautilus: Hamburg 2013, 352 S. brosch.
Die verwaltete Welt als Tatort
Kurt-J. Heering & Silke Porath, ›111 Gründe, »Tatort« zu lieben. Eine Liebeserklärung an eine ganz besondere Krimireihe‹, Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag: Berlin 2012, 352 S. brosch.
Peter Osbornes Philosophie der Gegenwartskunst
Die Grundthese von Peter Osbornes fulminanter Großstudie ›Anywhere or Not at All‹, in der er nicht weniger unternimmt als eine, so der Untertitel des Buches, »Philosophie der Gegenwartskunst« zu entfalten, ist klar: »Contemporary art is postconceptual art«. Beziehungsweise: »Contemporary art, in the critical sense in which the concept has been constructed in this book, is a geo-politically reflexive …






