Zitate
Am Rande der Selbsterkenntnis

Am Rande der Selbsterkenntnis

»So zaudern wir ewig am Rande der Selbsterkenntnis – nicht du und ich, aber Narkissos, Teiresias, Echo … Unsere Geschichte ist zu Ende, bevor sie angefangen hat.« – John Barth, ›Echo‹ (in: ›Ambrose im Juxhaus‹, deutsch von Susanna Rademacher, Reinbek bei Hamburg 1973, S. 106)

Zeitalter

Zeitalter

»Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter.« – Novalis

Abenteuer

Abenteuer

»Jeder neue Film ist ein Abenteuer. (Nicht nur in ökonomischer Hinsicht!)« – Ingmar Berman

Der Schlaf der Vernunft

Lieschen: »Nicht mir, nicht mir!
Zu Hilfe kamen äußere Momente,
Doch alles dankst du lediglich am Ende
Dem eignen Selbst, das ernst und tief
Dir wieder ins Bewusstsein rief
Ihn, der vorübergehend schlief:
Kants kategorischen Imperativ.«
– Friedrich Theodor Vischer, ›Faust. Der Tragödie dritter Teil‹

Design

Design

»[Die soziale] Funktion, die dem Design als Ausdruck von Schönheit und gutem Geschmack in (käuflicher Form) zukommt, es ist die billigste Weise, jedermann das Gefühl zu geben, er könnte über den ästhetischen Ausdruck des gesellschaftlich Besseren an diesem Besseren selbst teilnehmen – zum schönen Schein.« – Lothar Baier, ›Höhlengleichnis vom Supermarkt‹, in: ›Das Argument‹, Nr. 257 (2004), S. 739 (zuerst in der FAZ, 1972)

Wie man leben muss

Wie man leben muss

»Ich bin kein Philosoph … Mich interessiert zu wissen, wie man leben muss. Noch genauer: Wie man leben kann, wenn man weder an Gott noch an die Vernunft glaubt.« – Albert Camus im Interview mit ›Servir‹ (20. Dezember 1945)

Die immaterielle Welt

Die immaterielle Welt

»Die immaterielle Welt wird zur Legitimation derer, die der direkten Sklaverei entrückt sind, die Abarbeitung an der Materie wird Sache der Entrechteten, sinnlich gebundener, dumpfer Determination.« – Heinz-Joachim Heydorn, ›Überleben durch Bildung‹ (1974), in: ›Band 4: Bildungstheoretische und pädagogische Schriften 1971–1974‹, Vaduz (Liechtenstein) 1995, S. 287.