Vorschule der profanen Erleuchtung

»Hier bietet sich die Vorstellung von einer Musik an, die sich sämtlichen Diskursen verweigert, die einfach nur als eine Art Schwingung, als eine Art imaginär Anderer auf einen zukommt, als fremde Stimme in einer Sprache, die wir nicht verstehen und auch nicht verstehen müssen … Je weiter weg vom Konkreten, vom ›konkret‹ gewordenen Pop unserer Städte, Fernsehprogramme und Lebensmittelverpackungen, desto eher kann Musik uns wahrscheinlich dazu bringen, das Profane im Konkreten zu erkennen: Die sexy Verpackung des Kapitalismus. Und dagegen vorzugehen.«

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Martin Büsser, ›Antipop‹ (Mainz 1998, S. 53)