Die Kraft der Melone

Ein Tagebuch, akribisch geführt, geschrieben während einer halbjährigen Bildungsreise durch Deutschland: neunzehnhundertsechsunddreißig! Der Autor: der damals dreißigjährige Samuel Beckett. Er besichtigt den nationalsozialistischen Alltag, die deutsche Hoch- und Massenkultur, Museen, Buchläden und Theater – und geht im Deutschen Reich ins Kino. 1936 – noch im selben Jahr hatte sich Beckett an der Filmhochschule in Moskau beworben, bei Sergej Eisenstein. Schon seit einiger Zeit – nachweislich seit 1926 – interessiert Beckett sich fürs Kino, sieht mit Begeisterung die Stummfilme von Buster Keaton …
(Fortsezung folgt.)

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