Wintersemester 2016 / 2017:
Utopien in der Popmusik / Popmusik als Utopie
In den 1950er Jahren veröffentlicht der Philosoph Ernst Bloch sein Hauptwerk ›Das Prinzip Hoffnung‹, in dem es um die Frage nach der Wirklichkeit und Möglichkeit konkreter Utopie geht. Im selben Jahrzehnt, das ist bekannt, erobert der Pop, der Rock ’n’ Roll, der Soul etc. die Welt. – Utopie ist wörtlich ein Nicht-Ort; solche Nicht-Orte gibt es rein geografisch …
Wintersemester 2016 / 2017:
Bildung, Identität, Kultur – im Zeitalter des globalen Kapitalismus
Wir leben in einem Zeitalter der Globalisierung, das gilt als hinlänglich bekannt, und diese Globalisierung als allenthalben herrschenden Kapitalismus zu bezeichnen, ist längst zum Allgemeinplatz geworden. Bildung – was immer damit auch gemeint ist – vermittelt keinen exklusiven Zugang mehr, um sich mit dieser oder jener Meinung »kritisch« einzumischen; alle dürfen irgendwie mitreden. Auch der Bereich der Kultur …
Hey Ihr Dreiecke!
Aufgepasst!
Es regnet Rechtecke!
Dieses wunderschöne Buch – ein Kinderbuch aus der Reihe der ohnehin wunderschönen Kinderbücher des Phaidon-Verlags* – ist heute mit der Post gekommen, und will alsbald besprochen sein! Allerdings ist Josef Albers nicht der Autor des Buches: Vielmehr ist er der Künstler (noch genauer: er und Studierende) der (die) hier mit Arbeiten vorgestellt werden; eine namentlich nicht erwähnte Person …
Einbahnstraße
Es ist über Bücher wie dieser von Wolfgang Welsch 1988 herausgegebener Sammelband alles gesagt worden, und zwar in der Logik der Sache und mitten auf dem Themenfeld liegend, dass durch die großräumig angesetzten Diskussionen um Moderne versus Postmoderne Ende der 1980er und Anfang der 1990er kaum begrenzt schien (bzw. selbst wie das Passepartout anmutete, das historisch stillstellend auf das Bild des seinen Sieg feiernden Kapitalismus gelegt werden konnte, um 1989).
Unbehagen
»Dieses Buch stellt ästhetische und soziale Praktiken in der Kunst und dem kreativen Aktivismus vor, die ›gesellschaftliches Unbehagen‹, Krisen in der postfordistischen Gesellschaft wie Prekarität, soziale Ungleichheiten und Exklusion mithilfe von Performance, neuen Kommunikations- und Bildtechnologien individuell oder kollektiv sichtbar machen.«
Benjamin im Raubdruck
Albrecht Götz von Olenhusen, ›»Der Weg vom Manuscript zum gedruckten Text ist länger, als er bisher je gewesen ist.« Walter Benjamin im Raubdruck 1969 bis 1996‹, Lengwil am Bodensee: Libelle 1997 (Rezension folgt, rb, 8|2016; das Buch wurde bereits im Februar 2008 in der Radiobücherkiste vorgestellt. [X]) (81)



