Das Unsagbare
»Jetzt wurde die Sprachlosigkeit ein Ausdruck der Situation. Es gab keine Worte mehr. Das Unsagbare ausdrücken.
Das Graphische, die Chiffren, Hieroglyphen, wenn das Wort ins Bild überging – Zwischenstadien –
Traum: Gedanken in Bildern ausdrücken – Rebussprache. Hier sehr nachdenken: was will das Traumbild sagen? Das Wort der Beschreibung zurückübersetzt in das Bild –[.]« – Peter Weiss
Ewiger Mittag
»Die Erde wälzt sich vom Tage in die Nacht; das Individuum stirbt; aber die Sonne selbst brennt ohne Unterlass ewigen Mittag. Dem Willen zum Leben ist das Leben gewiss: die Form des Lebens ist Gegenwart ohne Ende; gleichviel wie die Individuen, Erscheinungen der Idee, in der Zeit entstehn und vergehn, flüchtigen Träumen zu vergleichen.« – Arthur Schopenhauer
Es wimmelt
»Pflicht – Gehorsam – Arbeit: es wimmelt nur so von solchen Worten bei uns, hinter denen sich Eitelkeit, Grausamkeit und Überheblichkeit verbergen.« – Kurt Tucholsky









