Freibaduniversität
September 2016
Vorankündigung: Kulturrevolution und Gesellschaftskritik (II).
Hinweis: In Erinnerung an Martin Büsser widmet sich die Freibaduniversität jedes Jahr im September historischen und aktuellen Aspekten der Popkultur als soziales Verhältnis.
Kann Gesellschaft Gestaltung (verändern)?
Die Frage ist: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?
Es ist die erste Jahresfrage, die das »projekt bauhaus« auslobte (für das Jahr 2015).
Eine Tagung hat stattgefunden, es wurde vorgetragen und diskutiert. Beiträge und Ergebnisse der Debatte sind jetzt Thema der Ausgabe 222 von ›Arch+‹, der ›Zeitschrift für Architektur und Städtebau‹.
Benjamin und Brecht
Besprechung folgt, Buch erscheint im Frühsommer … (rb, 3|2016) Das Buch beim Verlag: hier. (78)
Postfunktionalistischer Urbanismus
und gelebter Raum
Heinz Paetzold hatte sich über die Jahrzehnte auch Hamburg als gelebten Raum erschlossen, mochte es, durch die verschiedenen Zonen der hanseatischen Innenstadt zu flanieren, liebte ausgedehnte Spaziergänge an der Alster oder am Elbufer entlang. Mit seinen Erkundungen setzte er gleichsam fort, was Jahrzehnte zuvor Ernst Cassirer, Aby Warburg oder Martha Muchow in und an Hamburg entdeckten, bevor auch hier der nationalsozialistische Terror losschlug; die Spuren, die hier noch zu finden sind, aktualisierte Paetzold mit seinem Programm einer transzendentalkritischen Kulturphilosophie, an der er seit den späten neunzehnhundertsiebziger Jahren arbeitete.
(Editorische Notiz zu zwei Texten von Heinz Paetzold.)
Schönheit als Glücksversprechen
Das Schöne und das Erhabene sind die beiden Schlüsselbegriffe der neuzeitlichen Ästhetik, die sich seit Baumgarten im philosophischen Diskurs etabliert hat. Vor allem mit dem Begriff des Schönen verband sich aufs Engste die Idee des Guten und Wahren, die das Bürgertum schließlich in Wirklichkeit umsetzen wollte: in der Schönheit sollte die in die Welt gesetzte Vernunft anschaulich werden. …
The Political Sphere
in Art Practices
The website project »The Political Sphere in Art Practices« is offering key findings, which were gained from interviews that artist Martin Krenn conducted with experts of the field of social practice art. The interviewees are Grant Kester, Margit Czenki, Christoph Schäfer, Roger Behrens, Neala Schleuning, Mary Jane Jacob, Gregory Sholette and Nora Sternfeld.
The project provides an interactive dialogical platform constructed as a modular system of questions, answers and categories. It serves as an artistic research tool for artists, critics, academics and other people interested in the subject. Krenn offers a meditative and contemplative way of discussing art theory and art practice.
Funktionalismus gestern
In der kapitalistischen Klassengesellschaft ist der Funktionalismus von Anfang an mit dem Widerspruch behaftet gewesen, sofern nach seinen Maßgaben versucht wurde, eine Gesellschaft zu funktionalisieren, die strukturell gar nicht funktionalisierbar ist.





