Die Philosophie der symbolischen Formen
Heinz Paetzold, ›Ernst Cassirer zur Einführung‹, Junius Verlag: Hamburg 1993, 144 Seiten brosch. (32)
Nach dem Ende der Geschichte
Srecko Horvat, ›Nach dem Ende der Geschichte. Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung‹, aus dem Kroatischen von Blazena Radas, Laika Verlag: Hamburg 2013, 261 S. brosch. (35)
Schönheit als Glücksversprechen
Das Schöne und das Erhabene sind die beiden Schlüsselbegriffe der neuzeitlichen Ästhetik, die sich seit Baumgarten im philosophischen Diskurs etabliert hat. Vor allem mit dem Begriff des Schönen verband sich aufs Engste die Idee des Guten und Wahren, die das Bürgertum schließlich in Wirklichkeit umsetzen wollte: in der Schönheit sollte die in die Welt gesetzte Vernunft anschaulich werden. …
Zerstreuung für alle!
»Die hier abgedruckten Texte verstehen sich aber kaum als fertige Kunstwerke, vergleichbar etwa der Schriftform von Hörspielen oder Dramen. Vielmehr wollen sie gelesen sein als Entwürfe einer Praxis, die sich selbst reflektiert und Diskurse über die Möglichkeiten von Radioarbeit in Gang setzt. Daher sind sie vor allem als Versuche zu begreifen, offen für einen Gebrauch, durch den sie …
Die Ästhetik des Materials.
Der Medientheoretiker Rudolf Arnheim
Es ist das Dilemma der Medientheorie, die sich in den letzten Jahrzehnten als letzte Stufe der Kulturalisierung der Gesellschaftskritik etabliert hat, dass sie ihren Gegenstand – die Medien – zugleich überbewertet und unterschätzt. Ihr Ausgangspunkt ist das Material einer Technik, von der sie paradox die Materialität abstrahiert: insbesondere die postmoderne Medientheorie konzentriert sich auf das Immaterielle, die Ströme, …
Jahrhundertwende
Wolfgang Fritz Haug: »Mir scheint, dass man in anderer Hinsicht sagen könnte: so wenig Anfang wie im Moment war noch nie. Es scheint keine Energien, keine Phantasie, keine Kräfte, keine Handlungsfähigkeit zu geben, um dieses herumliegende Material zu bearbeiten.« (›Ende der Nachkriegszeit – Ende des Antifaschismus?‹, Oskar Negt im Gespräch mit Wolfgang Fritz Haug, in: ›Das Argument. Zeitschrift …
Kommunismus für Kinder
Ernst Bloch: »Wo Hoffnung ist, ist auch Religion; nicht gilt freilich, in Ansehung der von Himmel und Obrigkeit verhängten Religion, die Umkehrung: Wo Religion ist, ist auch Hoffnung. Vielmehr geht genau von der menschlichen Hoffnung, der mit besserem Novum verbündeten, die stärkste Kritik gegen re-ligio als repressive, regressive Rück-Bindung aus; gegen hoch droben fertig Vorgesetztes, zum Unterschied von …





